Vom Gärtnern in einem schattigen Garten

Freitag, 3. April 2015

Ostern im Hinterhofgarten

Ich war die letzten Monate etwas schreibfaul, in den vergangenen Jahren hatte ich ja immer auch mal gepostet, wie der Winter verlief, ob sich das erste Grün eher früh oder spät zeigt. Ich würde sagen, dieser Winter war durchschnittlich, es gab keine besonders milden Phasen, wir hatten Schnee, wenn auch nicht viel und mäßigen Frost. Im März gab es einige recht warmen Frühjahrstage, mit dem Sturm Niklas in der vergangenen Woche kam freilich die Kälte zurück.

Und so sieht's derzeit aus: viele Stauden treiben kräftig aus, Stachel- und Johannisbeeren sind auch schon recht grün, auch wenn es da Probleme mit Schildläusen gibt, dazu demnächst mehr.

Die inzwischen verblühten Krokusse haben Anfang März geblüht, im vergangenen sehr milden Winter waren sie schon Anfang Februar erblüht. Zur Zeit gibt es ein paar Primeln, Narzissen und Hyazinthen, sonst blüht leider (noch) nicht so viel.

Ostergruß aus dem Hotensienbusch

Samstag, 27. Dezember 2014

Herbstlicher Gruß zu Weihnachten

Zu Weihnachten 2014 gibt sich der Hinterhofgarten noch herbstlich, bis jetzt gab es noch keinen ordentlichen Frost. Das wird sich in den nächsten Tagen ändern. Es ist Schnee und Dauerfrost angesagt mit Nachttemperaturen im zweistelligen Minusbereich!

Gerade rechtzeitig haben wir noch Reisig verteilt, um die empfindlicheren Pflanzen zu schützen.

Einige Hortensienblütenbälle leuchten zu Weihnachten noch in herbstlichen Farben.

Samstag, 29. November 2014

Überwintern

Spät wie selten habe ich dieses Jahr am ersten Adventswochenende die nicht-winterharten Kübelpflanzen ins Winterquartier umgezogen.
Der Herbst war bei uns in der Stadt bisher frostfrei. Viele Sträucher haben jetzt noch grüne Blätter, doch für die kommenden Nächte sind die ersten Fröste vorhergesagt.
Und Reisig, um Pflanzen abzudecken, liegt schon bereit.

Montag, 17. November 2014

Herbstblüten

Wir haben Ende November und bei unserem Wardii-Rhododendron ('Brasilia') öffnen sich die ersten Blüten! Wir hatten diese schon im Dezember 2011 erlebt. Dass sich bei der nicht-winterharten Azalee (Rhododendron simsii) die Blüten im Winterhalbjahr zeigen ist hingegen normal.

Bei Rhododendron simsii ist die Blüte im Winter normal...

...ganz anders beim Rhododendron wardi


Sonntag, 2. November 2014

Kiwiernte und noch ein paar Feigen

Je nach Witterung werden die Kiwis zwischen Ende Oktober und Mitte November geerntet. Auf jeden Fall müssen die Kiwis in Deutschland vor dem ersten Frost noch etwas unreif gepflückt werden. Genussreif sind sie dann allerdings noch nicht, sie müssen noch mindestens zwei Wochen im Haus nachreifen. Lagert man die noch harten Kiwis kühl, nimmt man immer gerade so viel, wie man in den kommenden Tagen benötigt in die warme Küche. Fühlen sich die Kiwis nicht mehr hart an, können sie gegessen werden. So kann man wochenlang seine eigenen Kiwis genießen.

Kiwis aus Deutschland!

Die Ernte war dieses Jahr nicht so reichlich wie im vergangenen Jahr, was vermutlich am starken Rückschnitt im vergangenen Winter liegt. Ein paar Kilo sind des dennoch.

Und obendrein gab es am Wochenende noch ein Körbchen voll Feigen, die zweite Feigenernte war dieses Jahr nun wirklich sehr erfolgreich.

Sonntag, 19. Oktober 2014

Feigen

Die erste Feigenernte des Jahres im Juli ist quasi ausgefallen, im Gegensatz zu den letzten Jahren gab es da nur ein paar Früchte, viele wurden unreif vom Baum abgeworfen, und was reif wurde, haben uns Vögel, Wespen und Ameisen weggefuttert. Die warme Witterung ab Mitte September und vor allem im Oktober hat nun viele Feigen der zweiten Ernte ausreifen lassen. An diesem sommerlich warmen Sonntag gab es nochmal süße, aromatische Feigen satt. Für die kommenden Tage ist ein Temperatursturz vorhergesagt, ob es danach nochmal warm genug wird für ein paar weitere Feigen ist ungewiss. Wie jedes Jahr wird unser Feigenbaum wohl auch dieses Jahr mit einigen unreifen Feigen in den Winter gehen.

Donnerstag, 11. September 2014

Ernte

Ich war diesen Sommer ja sehr schreibfaul, der letzte Beitrag ist aus dem April!

Diese Wochen sind die Äpfel reif. Unser Säulenapfel der Sorte Red River trägt dieses Jahr ganz schön viele Äpfel für so einen schlanken Baum, es sind wohl knapp 40. Die Äpfel schmecken nicht nur lecker, sie sehen auch noch wie gemalt aus!

Reife schmackhafte Äpfel der Sorte Red River

Das Gemüsebeet hat ein paar Tomaten hervorgebracht, interessanterweise war an unserem schwierigen Standort der Sämling aus dem gekauften Tomaten entnommene Samen der ergiebigste.

Ein paar Tomaten aus dem Hinterhofgarten

Die Staudensellerie sehen auch nicht schlecht aus, die Stängel sind etwas dünn, das macht aber nichts. Wir ernten die Staudensellerie portionsweise für Schmorgerichte und Pasta-Sauce.

Staudensellerie

Unsere Zucchini wurde nur im extra Kübel etwas, die im Beet ist einfach nur mickrig. Und die Erdbeeren haben den Schnecken geschmeckt, für uns gab es keine einzige.